KI-Agentur oder eigenes Team?
Eine ehrliche Gegenüberstellung — inklusive der Fälle, in denen ein eigenes Team die bessere Wahl ist.
Ein eigenes Team lohnt sich, wenn KI dauerhaft zum Kerngeschäft gehört, genug Volumen für ausgelastete Rollen besteht und ihr Personal in einem umkämpften Markt halten könnt. Eine Agentur trägt, wenn Geschwindigkeit zählt, das Vorhaben zeitlich begrenzt ist oder Kompetenzen fehlen, deren Aufbau länger dauert als das Zeitfenster. In der Praxis ist das hybride Modell am häufigsten: extern gebaut, intern übernommen — mit Dokumentation und Enablement als Teil der Lieferung.
Unser Ansatz: Creative Engineering
Wir arbeiten nicht als Toolberatung und nicht als klassische Produktionsagentur, sondern dazwischen: Creative Engineering heißt, die Produktionskette hinter der Kreation zu bauen — Vorlagen, generative Module, prüfbare Markenregeln und Auslieferung als ein System. Das kreative Urteil bleibt beim Team, die Vervielfältigung wird zur Ingenieursaufgabe.
Konzept bleibt beim Menschen
Idee, Bildsprache und Tonalität entstehen wie bisher in der Kreation. Automatisiert wird erst das, was danach kommt: Varianten, Formate, Sprachversionen, Auslieferung.
Markenregeln maschinell prüfbar
Farbe, Typografie, Logoverwendung, verbotene Claims — als Regeln hinterlegt, die vor der Freigabe automatisch greifen statt in einer PDF-Guideline zu stehen.
Produktion als Kette, nicht als Tool
Vorlage, generatives Modul, Prüfschritt, Freigabe und Ausspielung greifen ineinander. Ein einzelnes Tool ohne diese Kette erzeugt nur mehr Handarbeit an anderer Stelle.
Wirkung auf Kreativebene messbar
Ausgewertet wird nicht nur die Kampagne, sondern das einzelne Merkmal: Hook, Bildaufbau, Farbwelt, Länge. Daraus entsteht die nächste Produktionsrunde.
Was wir übernehmen
Geschwindigkeit
Ein Team aufzubauen bedeutet Recruiting, Einarbeitung und Werkzeugauswahl, bevor der erste Use Case läuft. Extern startet die Umsetzung sofort — dafür fehlt anfangs das interne Kontextwissen.
Kostenstruktur
Inhouse sind Kosten fix und unabhängig von der Auslastung, extern variabel und an Vorhaben gebunden. Bei schwankendem Bedarf ist das der entscheidende Unterschied, nicht der Tagessatz.
Abhängigkeit
Externe Umsetzung ohne Dokumentation erzeugt Abhängigkeit. Deshalb gehören Runbook, Schulung und Übergabe bei uns zur Lieferung, nicht in ein Folgeangebot.
Breite der Kompetenzen
KI-Vorhaben brauchen Strategie, Kreation, Datenarbeit, Engineering und Governance. Diese Rollen intern gleichzeitig auszulasten, gelingt erst ab einer gewissen Grösse.
Wie die Zusammenarbeit abläuft
- 01
Standortbestimmung
Wir sichten Prozesse, Datenlage und bestehenden Stack und halten fest, wo KI heute realistisch Wirkung entfaltet — und wo nicht.
- 02
Priorisierung & Business Case
Use Cases werden nach Aufwand, Wirkung und Risiko sortiert. Jeder Kandidat bekommt eine nachvollziehbare Rechnung statt einer Schätzung aus dem Bauch.
- 03
Pilot in Produktion
Wir bauen den ersten Use Case bis in den echten Betrieb — inklusive Anbindung an eure Systeme, Freigabeprozess und Messpunkten.
- 04
Skalierung & Enablement
Was funktioniert, wird ausgerollt und ins Team übergeben: Playbooks, Schulung und Governance, damit ihr nicht dauerhaft von uns abhängt.
Häufige Fragen
30 Minuten, konkrete Einschätzung
Beschreibt kurz euren Anwendungsfall — wir sagen offen, ob und wie sich das lohnt.