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    Daten & Analytics
    (Instrumental Variable (IV))

    Instrumentalvariable

    Auch bekannt als:
    IV
    Instrumentvariable
    Instrument
    IV-Schätzung
    Aktualisiert: 11.2.2026

    Eine Variable, die die Treatment-Variable beeinflusst, aber das Outcome nur über das Treatment – nicht direkt. Ermöglicht kausale Schätzungen trotz Confounding.

    Kurz erklärt

    Instrumentalvariablen ermöglichen kausale Schätzungen trotz Confounding – mächtig, aber gute Instrumente zu finden ist die größte Herausforderung der Ökonometrie.

    Erklärung

    Zwei Bedingungen: (1) Relevanz: Das Instrument korreliert mit dem Treatment. (2) Exogeneity: Das Instrument beeinflusst das Outcome NUR über das Treatment. 2SLS (Two-Stage Least Squares) ist die Standard-Schätzmethode.

    Relevanz für Marketing

    Löst das fundamentale Problem: "Wie messen wir den Effekt von X auf Y, wenn wir nicht randomisieren können und Confounder existieren?"

    Häufige Fallstricke

    Gute Instrumente sind extrem schwer zu finden. Schwache Instrumente produzieren verzerrte Schätzer. Exclusion Restriction ist untestbar.

    Entstehung & Geschichte

    Philip Wright führte IVs 1928 ein. Angrist & Imbens formalisierten LATE (Local Average Treatment Effect) und erhielten 2021 den Nobelpreis. IVs sind das Rückgrat der modernen Ökonometrie.

    Abgrenzung & Vergleiche

    Instrumentalvariable vs. Difference-in-Differences

    DiD nutzt Parallel Trends; IV nutzt ein exogenes Instrument. Verschiedene Annahmen, verschiedene Settings.

    Instrumentalvariable vs. Randomized Experiment

    Randomisierung eliminiert alle Confounder; IVs adressieren Confounding nur für die durch das Instrument induzierte Variation.

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    Verwandte Begriffe

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