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    Daten & Analytics
    (Difference-in-Differences (DiD))

    Difference-in-Differences

    Auch bekannt als:
    DiD
    Differenz-von-Differenzen
    Diff-in-Diff
    DID-Schätzer
    Aktualisiert: 11.2.2026

    Quasi-experimentelle Methode, die kausale Effekte schätzt, indem sie Veränderungen über die Zeit zwischen Treatment- und Kontrollgruppe vergleicht.

    Kurz erklärt

    Difference-in-Differences schätzt kausale Effekte durch doppelten Vorher-Nachher-Vergleich – die wichtigste Methode für natürliche Experimente im Marketing.

    Erklärung

    DiD vergleicht: (Treatment-Nachher - Treatment-Vorher) - (Kontroll-Nachher - Kontroll-Vorher). Die zweite Differenz eliminiert zeitinvariante Unterschiede und gemeinsame Trends. Voraussetzung: Parallel Trends Assumption.

    Relevanz für Marketing

    Ideal wenn A/B Tests unmöglich sind: Regionale Campaign-Launches, Preisänderungen, Policy-Änderungen – kausale Effekte aus Beobachtungsdaten schätzen.

    Häufige Fallstricke

    Parallel Trends Assumption schwer zu verifizieren. Spillover-Effekte zwischen Gruppen. Staggered Treatment Timing erfordert moderne DiD-Methoden.

    Entstehung & Geschichte

    John Snow nutzte eine frühe Form von DiD 1854 (Cholera-Studie). Card & Krueger (1994) machten DiD mit ihrer Mindestlohn-Studie berühmt. Callaway & Sant'Anna (2021) lösten Probleme mit staggered DiD.

    Abgrenzung & Vergleiche

    Difference-in-Differences vs. A/B Testing

    A/B Testing randomisiert; DiD nutzt natürliche Variation und kontrolliert für Trends – wenn Randomisierung unmöglich ist.

    Difference-in-Differences vs. Regression Discontinuity

    RD nutzt Schwellenwerte; DiD nutzt Vorher-Nachher-Vergleiche. Beide sind quasi-experimentell, aber für verschiedene Settings.

    Verwandte Services

    Verwandte Begriffe

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