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    (Double Machine Learning (DML))

    Double Machine Learning

    Auch bekannt als:
    DML
    Doppeltes ML
    Orthogonales ML
    Debiased ML
    Aktualisiert: 11.2.2026

    Kausale Inferenzmethode, die ML-Modelle nutzt, um Confounding flexibel zu kontrollieren und dabei valide statistische Inferenz zu ermöglichen.

    Kurz erklärt

    Double ML verbindet ML-Flexibilität mit kausaler Validität: Zwei ML-Modelle kontrollieren für Confounding, Residuen liefern den kausalen Effekt.

    Erklärung

    DML nutzt zwei ML-Modelle: (1) Vorhersage des Treatments aus Confoundern, (2) Vorhersage des Outcomes aus Confoundern. Die Residuen beider werden dann für die kausale Schätzung genutzt. Cross-Fitting verhindert Overfitting-Bias.

    Relevanz für Marketing

    Verbindet die Flexibilität von ML (nicht-lineare Confounder-Kontrolle) mit der Validität klassischer Ökonometrie – ideal für datenreiche Marketing-Settings.

    Häufige Fallstricke

    Braucht gute ML-Modelle für Treatment und Outcome. Overlap-Assumption muss gelten. Unbeobachtete Confounder bleiben ein Problem.

    Entstehung & Geschichte

    Chernozhukov et al. veröffentlichten DML 2018. EconML (Microsoft) und DoubleML (Python) machten es praktisch. Gilt als Brücke zwischen ML und Ökonometrie.

    Abgrenzung & Vergleiche

    Double Machine Learning vs. Instrumental Variable

    IV braucht ein exogenes Instrument; DML kontrolliert Confounding direkt mit ML-Modellen (flexibler, aber braucht Beobachtbarkeit).

    Double Machine Learning vs. Propensity Score Matching

    Propensity Score Matching nutzt ein Modell; DML nutzt zwei (Treatment und Outcome) mit Cross-Fitting für weniger Bias.

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    Verwandte Begriffe

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