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    Daten & Analytics
    (Effect Size)

    Effektgröße

    Auch bekannt als:
    Effektstärke
    Cohen's d
    Praktische Signifikanz
    Aktualisiert: 11.2.2026

    Quantifiziert die Stärke eines Unterschieds oder Zusammenhangs – unabhängig von der Stichprobengröße, im Gegensatz zum p-Wert.

    Kurz erklärt

    Effektgröße misst WIE STARK ein Effekt ist (nicht nur ob er existiert) – das fehlende Stück neben dem p-Wert für echte Business-Entscheidungen.

    Erklärung

    Gängige Maße: Cohen's d (Mittelwert-Differenz in Standardabweichungen), r² (erklärte Varianz), Odds Ratio, Relative Risk. Faustregel (Cohen): d=0.2 klein, d=0.5 mittel, d=0.8 groß.

    Relevanz für Marketing

    p-Wert sagt nur "signifikant oder nicht"; Effektgröße sagt "lohnt es sich?" – kritisch für Business-Entscheidungen in Marketing und Produkt.

    Häufige Fallstricke

    Cohen's Faustregeln sind kontextabhängig. Kleine Effekte können bei großen Populationen business-relevant sein. Effektgröße ≠ Kausalität.

    Entstehung & Geschichte

    Jacob Cohen veröffentlichte "Statistical Power Analysis" 1969 und standardisierte Effektgrößen-Maße. Die APA empfiehlt seit 2001 immer Effektgrößen zu berichten. Die Replication Crisis machte sie noch wichtiger.

    Abgrenzung & Vergleiche

    Effektgröße vs. p-Value

    p-Wert hängt von Stichprobengröße ab (großer N = fast immer signifikant); Effektgröße ist stichprobenunabhängig und zeigt praktische Relevanz.

    Effektgröße vs. Confidence Interval

    Konfidenzintervalle zeigen Unsicherheit um einen Schätzer; Effektgröße standardisiert den Schätzer für Vergleichbarkeit.

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    Verwandte Begriffe

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