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    Künstliche Intelligenz

    Adversarial Attacks

    Auch bekannt als:
    Adversarielle Angriffe
    Gegnerische Angriffe
    Adversarial Examples
    Perturbation Attacks
    Aktualisiert: 9.2.2026

    Gezielte Manipulationen von Inputs, die KI-Systeme zu Fehlklassifikationen oder falschem Verhalten bringen.

    Kurz erklärt

    Adversarial Attacks manipulieren AI-Inputs gezielt, um Fehlverhalten zu erzwingen: unsichtbare Bildänderungen, Text-Tricks, Prompt-Manipulation. Grundlage der AI-Security-Forschung.

    Erklärung

    Bei Bildern: Unsichtbare Pixel-Änderungen täuschen Classifier. Bei Text: Typos, Unicode-Tricks, Synonyme. Bei LLMs: Prompt Injection, Jailbreaks. White-Box-Angriffe kennen das Modell, Black-Box nur Outputs.

    Relevanz für Marketing

    Marketing-AI ist angreifbar: Spam-Filter umgehen, Content-Moderation austricksen, Chatbots manipulieren. Adversarial Testing ist Pflicht vor Production.

    Beispiel

    Ein Image-Classifier erkennt ein "Stop"-Schild als "Speed Limit 80" nach Aufkleben eines kleinen Stickers – gefährlich für autonomes Fahren.

    Häufige Fallstricke

    Adversarial Robustness ist teuer zu trainieren. Neue Angriffe entstehen ständig. Robustheit kann Accuracy kosten.

    Entstehung & Geschichte

    Goodfellow et al. zeigten 2014 adversarial examples in Neural Networks. FGSM (Fast Gradient Sign Method) wurde Standard-Angriff. LLM-spezifische Angriffe wie Prompt Injection folgten 2022.

    Abgrenzung & Vergleiche

    Adversarial Attacks vs. Prompt Injection

    Adversarial Attacks ist der Überbegriff; Prompt Injection ist eine spezifische Form für LLMs, die natürliche Sprache nutzt.

    Adversarial Attacks vs. Data Poisoning

    Adversarial Attacks manipulieren Inputs zur Inferenz-Zeit; Data Poisoning vergiftet Training-Daten vor dem Training.

    Verwandte Services

    Verwandte Begriffe

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